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Informationen:
Bevölkerung Alle Einwohner sind sunnitische Muslime. Die maldivische Sprache, Divehi, ähnelt dem Singhalesischen, einer der Amtssprachen von Sri Lanka. Die medizinische Betreuung der Bevölkerung basiert weitgehend auf traditionellen Behandlungsmethoden und ist unzureichend. Einreise Für Deutsche Staatsbürger muss der Reisepass noch mindestens 6 Monate gültig sein. Der Reisende bekommt bei der Ankunft ein 30 Tage lang gültiges Touristenvisum. Kinder benötigen ein Lichtbild im Kinderausweis. Kinder unter 6 Jahren benötigen den Eintrag im Pass der Eltern.
Einwohner
Malé: 84.972 Einwohner Hithadhoo: 9.927 Einwohner Fuvammulah: 7.960 Einwohner Kulhudhuffushi: 7.774 Einwohner Thinadhoo: 5.360 Einwohner.
Geographie
Die Malediven sind eine Kette von 19 Inselgruppen im Indischen Ozean, südwestlich von Indien und Sri Lanka. Sie erstrecken sich über 764 Kilometer in Nord-Süd-Richtung bis kurz über den Äquator. Die Inseln sind Atolle mit Korallenriffen, die die Gipfel einer im Meer versunkenen vulkanischen Gebirgskette umgeben. Insgesamt sind es fast 2.000 Inseln, von denen aber nur etwa 200 bewohnt sind.
Die nahegelegenen barriereartigen Riffe sind der einzige Schutz vor den manchmal heftigen Wirbelstürmen, die mit den Monsunen kommen. Die Inseln sind mit Palmen und Brotfruchtbäumen bedeckt und von Sandstränden und klaren Lagunen umgeben.
Für Reisende bedeutsam: Die Malediven lassen sich in Inseln für Einheimische und Inseln für Touristen unterscheiden. Touristen haben nur bedingt Zutritt auf Einheimischen-Inseln; in der Regel ist dies nur im Rahmen geführter Touren "Island-Hopping" möglich. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eine staatliche Erlaubnis zu beantragen. Derartige Genehmigungen werden selten und unter Auflagen erteilt.
Geschichte Die Besiedlung der Malediven nahm ihren Anfang im 5. Jahrhundert v. Chr., als sich buddhistische Fischer aus Indien und der Insel Ceylon (dem heutigen Sri Lanka) auf den Inseln niederließen. Im 12. Jahrhundert errichteten arabische Kaufleute ein Sultanat auf den Inseln und führten den Islam ein. Am 26. Dezember 2004 wurden zahlreiche Siedlungen und Touristenresorts auf den Inseln durch eine Flutwelle in Folge eines Seebebens im Indischen Ozean stark beschädigt oder zerstört. Aufgrund der geographischen Beschaffenheit (steil abfallende Riffe) blieben die meisten Inseln jedoch unzerstört. Die Wellen konnten sich nicht so hoch aufbauen, wie vergleichsweise in Sri Lanka oder Indien.
Klima
Die Malediven haben durch ihre Lage im meist ruhigen indischen Ozean ein sehr konstant heißes, tropisches Klima. Die Temperaturen fallen selbst nachts selten unter 25 Grad.
Das Wetter ist geprägt von zwei Monsunen: dem Südwest-Monsun von Mai bis Oktober und dem Nordost-Monsun von November bis April. Der Südwest-Monsun bringt normalerweise im Juni und Juli Wind und intensivere Niederschläge. Als beste Reisezeit gelten die Monate November bis April.
Politik Im Januar 1998 trat eine neue Verfassung in Kraft. Regierungsform blieb die Präsidialrepublik. Der Staatspräsident und Regierungschef hat die uneingeschränkte Macht über die Exekutive. Er wird von einem Einkammerparlament, der Majilis, auf 5 Jahre gewählt, das aus 50 Mitgliedern besteht, von denen 42 gewählt sind und 8 vom Präsidenten eingesetzt. Nach der Wahl muss sich der Präsident noch einer Volksabstimmung stellen. Auf den Malediven gibt es keine Parteien, obwohl deren Bildung erlaubt ist. Außerdem gibt es Grundrechte wie die freie Entfaltung der Persönlichkeit und die Redefreiheit innerhalb der islamischen Regeln.
Umweltschutz Jede touristisch genutzte Insel betreibt obligatorisch eine eigene Müllverbrennungsanlage und eigene Meerwasserentsalzungsanlagen. Der dazu benötigte Strom wird mit Dieselgeneratoren erzeugt. Metall- und Plastikabfälle werden gesammelt und auf der Müllinsel Thila Fushi deponiert. Um dien naturnahe Attraktivität für Touristen zu erhalten, hat man strenge Regeln dekretiert. Die früher traditionell für den Hausbau der Bewohner verwendeten Korallen dürfen, da sie ohnehin z.B von Korallenbleiche bedroht sind, überhaupt nicht mehr genutzt werden. Nur 20 Prozent einer Insel dürfen bebaut werden, kein Gebäude darf höher als die höchste Palme sein. Sprache Englisch, Dhivehi
Währung Maledivischer Rufiyan MVR 100 MVR entsprechen ungefähr 6,50 Euro Zeitdifferenz MEZ + 4 Std, SZ + 3 Std
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